Schachfreunde Essen-Werden 1924/80 e.V.

News

Aktuelles von den Schachfreunden Essen-Werden

Team 7: KICKSTART in die Saison

Kreisliga: Wenn es nach 30 Minuten schon 3:0 steht, stellt sich mental ein wohliges Gefühl ein. Beim Auswärtsspiel gegen Katernberg VI auf der Zeche Helene waren die Gegner von Volker & Torsten erst gar nicht angetreten. Es ist ja nach den Regeln auch nicht verboten, kampflos Punkte abzugeben.

Noch schneller war Jürgen Schützdeller am 3. Brett, der schon – ganz entgegen seiner Gewohnheit – im 13. Zug matt setzen konnte. Sein 11-jähriger Opponent kannte die Eröffnungstheorie sehr gut, zog dann aber viel zu schnell. Beim Matt hatte er noch die Ausgangszeit von 1:30 auf der Uhr stehen.

Die 3 anderen Gegner erwiesen sich als zäher. Dann war es an Michael Grevendick am ersten Brett, den Mannschaftssieg zu sichern. Nach Abtausch aller Figuren erreichte er ein totes Bauernendspiel. Remis.

Alexander Pieper bekam schon in der Eröffnung einen Bauern geschenkt, aber der Schüler wehrte sich lange Zeit tapfer. Als er dann noch einen zweiten Bauern gewann und die Damen abtauschen konnte, war das Endspiel für den Gegner nicht mehr zu halten.

Harri bekam es am 5. Brett mit dem Jüngsten zu tun, der stehend in etwa auf Augenhöhe mit dem sitzenden Werdener war. Für eine offene Linie hatte Harri einen Bauern investiert, aber nicht genügend Kompensation bekommen. Im Endspiel wurde ihm der fehlende Bauer dann zum Verhängnis.

Somit stand es am Ende 4 ½ zu 1 ½ für SF Werden VII.

Kleines Bonmot zum Schluss: Das aggregierte Alter der 4 angetretenen Katernberger lag unter dem Alter jedes Werdeners! Auch im Gefühl des Triumpfes verdient die gegnerische Mannschaft höchsten Respekt.

von Dr. Jürgen Schützdeller

Vierte mit Kantersieg

(Bericht von Josef Rother)

Am letzten Sonntag trat die Vierte zu ihrem ersten Mannschaftskampf beim SC Mülheim an.

Die Vierte wird für die neue Saison mit einigen Jugendlichen verstärkt und man war gespannt wie die sich schlagen würden.

Johanna Kraus hatte die weiteste Anreise, leider umsonst, denn ihr Gegner erschien nicht. Noch vor dem Ablauf der 30 minütigen Karenzzeit hatte Alexander Claussen seinem Gegner einen Läufer abgeknüpft, worauf dieser frustriert aufgab. So führte Werden schon früh 2:0, was die Mülheimer unter Druck setzte.

Josef Rother hatte konsequent auf die Schwachpunkte des Gegners gespielt und einen Bauern einkassiert, den er dann zum Sieg heimbrachte.

Clara Kanno baute derweil im Zentrum eine Bauernmacht auf und erdrückte ihren Gegner förmlich. Nach Figurenabtausch sah ihr Gegner den Schlamassel und gab auf. 4:0 für Werden.

Dann war unser Neuzugang Damian Palenta dran, er opferte die Qualität für einen vielversprechenden Angriff auf dem Königsflügel. Mit Erfolg – so stand es 5:0.

Ralf Eiberger bekam es mit dem Mülheimer Altmeister Wolfgang Riek zu tun. Im Endspiel hatte er die Dame seines Gegner im Würgegriff, es drohte Matt oder Damenverlust,  der Gegner entschied sich zur Aufgabe zum 6:0.

Dann das Drama an Brett 1, Dietmar Lorenz hatte seinen starken Gegner so weit in die Knie gezwungen, dass dieser vor einem einzügigem Matt stand, aber durch eine kleine Unaufmerksamkeit konnte sein Gegner mit Turm und Dame auf der Grundlinie den entblößten König attackieren und nach einigen Schachgeboten sogar mattsetzen. Ehrentreffer zum 1:6.

Dirk Brixius war der Letzte, der noch am Brett saß, zwar mit einem Mehrbauern, aber sein Gegner verteidigte sich hartnäckig. Vor die Wahl gestellt, auf einen frühen Feierabend oder einen halben Brettpunkt zu verzichten, spielte Dirk die Partie aus und schloss zum 7:1 ab.

Ein guter Start in die neue Saison!

Erste Mannschaft überzeugt in Aachen

(Bericht von Stefan Hütte)

Die 1. Mannschaft der Schachfreunde Werden hat in der 1. Runde mit 6,5-1,5 auch in der Höhe verdient in Aachen gewonnen. Aufgrund der Aufstellungen der beiden Mannschaften war eher ein Kampf auf Augenhöhe zu erwarten. In der NRW-Liga wird es einige Mannschaftskämpfe mit etwa gleichstarken Mannschaften geben. Umso wichtiger in der ersten Runde eins dieser Duelle zu gewinnen. Den Auftakt machte Michael Coenen am Spitzenbrett. Er überspielte seinen Gegner bereits ausgangs der Eröffnung taktisch und sorgte für das 1-0. Ebenfalls besser vorbereitet war Jürgen Kaufeld an Brett 5. Ein taktischer Fehler des Gegners im Mittelspiel sorgte auch hier für ein schnelles Ende. Gergely Mann konnte die Königsstellung des Gegners entscheidend schwächen und im Königsangriff gewinnen. Als dann noch Kemal Bashirov an Brett 3 einen Fehler seines erfahrenen Gegners zum Bauerndurchbruch nutzte, stand der Kampf nach 3 Stunden bereits 4-0 für Werden. Armin Meyer konnte daraufhin sein Endspiel mit Mehrbauer Remis geben. Damit war der Mannschaftskampf bereits gewonnen.

Dramatisch war es dann an Brett 2. In völlig ausgeglichener  Stellung überschritt Aleksey Litwak die Zeit, da ihm ein Fehler bei der Notation unterlaufen war. Ein sicherer Sieg von Markus Roth an Brett 8 und ein gut vorgetragenes Turmendspiel von Max Menzel an Brett 4 rundeten den Tag erfolgreich ab.

In der zweiten Runde kommt es zum Duell mit Dinslaken. Termin ist der 04.10.2026.

3. Mannschaft startet nach hartem Kampf mit einem Sieg in die neue Saison

Gestern (06.09.) startete unsere neu zusammengestellte 3. Mannschaft mit einem hart umkämpften Sieg erfolgreich in die neue Saison.

Unserer neue 3. baut sich nun aus Spieler der ehemaligen 2,3 und 4 Mannschaften auf.

Außerdem freue ich mich Viktoria neu im Team begrüßen zu dürfen. Alles in allem haben wir ein schlagkräftiges Team zusammengestellt, mit dem wir (hoffentlich) gut in der Liga mitspielen können.

In Runde 1 mussten wir zu unseren Nachbarn nach Altenessen reisen. In den vergangenen Jahren kreuzten sich oft unsere Wege (damals mit der 1. und später mit der 2. Mannschaft). Und eigentlich gab es immer enge Matche mit hart umkämpften Partien. Diesmal gingen wir wohl leicht favorisiert ins Rennen. Beide Teams konnten nicht in der Idealaufstellung antreten. Gleich zu Beginn konnte Tobi den 1. Sieg einfahren. Sein Gegner konnte aus familiären Gründen leider nicht am Match teilnehmen. Um seinen Verein die Strafzahlung zu ersparen, kam er kurz vorbei, machte einen Zug und gab dann auf. Nach ca. 2 Stunden machte ich dann mal einen Rundgang. Und auch wenn nichts so richtig dramatisch aussah, gefielen mir die Stellungen von Viktoria, Christian und Stephan nicht. Der Kampf war also trotz unserer Führung offen. Kurz danach der erste Lichtblick. Viktoria bekam ein Remisgebot und nahm ganz im Sinne der Mannschaft an. Und auch wenn die Stellung objektiv ausgeglichen war, hätte ich in der Schlussstellung lieber die gegnerischen Steine haben wollen. Nach ca. 3 Stunden konnte ich dann am 4. Brett den Vorsprung ausbauen. Mein Gegner wählte zu meiner Überraschung die Larsen Eröffnung. Und da ich nicht wusste, ob mein Gegner sich wochenlang mit meinen vielen Partien hierzu aus der Datenbank beschäftigt hatte, ging ich kein Risiko ein und spielte eine seltene und eher ruhige Variante. Im Verlauf einer lange ausgeglichenen Stellung konnte ich dann die Initiative übernehmen. Offenbar übersah mein Gegner  beim Berechnen einen Zwischenzug, der ihn dazu zwang, seinen verbliebenen Läufer sehr passiv zu stellen. Nach dem Erobern der offenen Linie war dann Materialverlust nicht mehr vermeidbar. Kurze Zeit später bekam dann auch Stephan sein Remis. 3 : 1 das sah gut aus. Eine kurze Runde zeigte weiterhin Probleme bei Christian, der es nicht schaffte seine Figuren am Damenflügel ins Spiel zu bekommen. Die Stellungen von Konrad, Benjamin und Martin waren kompliziert aber nicht schlechter. Viktoria, Tobi und ich analysierten kurz draußen, da kam die Nachricht, dass Christian aufgeben musste. Habe leider nicht mitbekommen, was passiert war. Ich ging rein, um nachzusehen, Christian war aber schon weg. Da sah ich, dass Konrad auf Verlust stand. Er hatte in leicht besserer aber komplizierter Stellung mit wenig Zeit danebengegriffen und Material eingestellt. Kurz darauf stand es 3 : 3. Also das befürchtete enge Match! Benjamin und Martin mussten es nun richten. Und während bei Benjamin auf Grund der ungleichen Läufer und der sonst nur noch verbliebenen Schwerfiguren ein Remis sehr wahrscheinlich war, hatte Martin bei solider eigener Stellung einfach zwei Bauern mehr. Eine weitere halbe Stunde verging, dann konnte Martin unsere erneute Führung sicherstellen und kurze Zeit später konnte dann auch Benjamin das nunmehr vollkommen ausgeglichen Turm/Läuferendspiel mit Remis beenden. Am Ende ein verdienter aber hart erarbeiteter Sieg zu Saisonauftakt.

Erfolgreicher Saisonstart für die 2. Mannschaft

(Bericht von Stefan Hütte)

Die 2. Mannschaft ist als Aufsteiger erfolgreich in die neue Saison in der Verbandsliga gestartet. Gegner am Sonntag war der Dortmunder SV. Der Kampf begann mit einem schnellen Unentschieden von Jens Rehfeldt an Brett 4. Die Führung für Werden erzielte dann Stefan Hütte an Brett 7. Der Gegner hatte für die Eröffnung viel Zeit verbraucht. Im Bemühen dann ein paar schnellere Züge zu machen griff er fehl und verlor einen Turm. Für das 2,5-0,5 sorgte Markus Roth an Brett 2, der an diesem Tag gegen den stärksten Gegner spielte. Es folgte ein Remis von Collin Goldkuhle an Brett 3, der leider ein gewonnenes Turmendspiel nicht verwerten konnte. Das nächste Remis kam an Brett 5 von Marcus ter Steeg zustande. Dieser hatte eine Stellung mit Turm und 5 Bauern gegen Turm, Springer und Bauer erreicht. Nach der unglücklichen Niederlage von Eva Malmström an Brett 6 machten zum Ende Gergely Mann am Spitzenbrett (nach Qualitätsopfer) und Piotr Arp am 8. Brett (nach schlechter Eröffnung) mit zwei Siegen den Sack zu. Endstand 5,5-2,5. So kann es weitergehen.

Team 7: KICKSTART in die Saison

Kreisliga: Wenn es nach 30 Minuten schon 3:0 steht, stellt sich mental ein wohliges Gefühl ein. Beim Auswärtsspiel gegen Katernberg VI auf der Zeche Helene waren die Gegner von Volker & Torsten erst gar nicht angetreten. Es ist ja nach den Regeln auch nicht verboten, kampflos Punkte abzugeben.

Noch schneller war Jürgen Schützdeller am 3. Brett, der schon – ganz entgegen seiner Gewohnheit – im 13. Zug matt setzen konnte. Sein 11-jähriger Opponent kannte die Eröffnungstheorie sehr gut, zog dann aber viel zu schnell. Beim Matt hatte er noch die Ausgangszeit von 1:30 auf der Uhr stehen.

Die 3 anderen Gegner erwiesen sich als zäher. Dann war es an Michael Grevendick am ersten Brett, den Mannschaftssieg zu sichern. Nach Abtausch aller Figuren erreichte er ein totes Bauernendspiel. Remis.

Alexander Pieper bekam schon in der Eröffnung einen Bauern geschenkt, aber der Schüler wehrte sich lange Zeit tapfer. Als er dann noch einen zweiten Bauern gewann und die Damen abtauschen konnte, war das Endspiel für den Gegner nicht mehr zu halten.

Harri bekam es am 5. Brett mit dem Jüngsten zu tun, der stehend in etwa auf Augenhöhe mit dem sitzenden Werdener war. Für eine offene Linie hatte Harri einen Bauern investiert, aber nicht genügend Kompensation bekommen. Im Endspiel wurde ihm der fehlende Bauer dann zum Verhängnis.

Somit stand es am Ende 4 ½ zu 1 ½ für SF Werden VII.

Kleines Bonmot zum Schluss: Das aggregierte Alter der 4 angetretenen Katernberger lag unter dem Alter jedes Werdeners! Auch im Gefühl des Triumphes verdient die gegnerische Mannschaft höchsten Respekt.

Dr. Jürgen Schützdeller

Das waren alle Beiträge von den Schachfreunden Werden.
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